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Deutschlandradio Kultur, März 2015Kulturtipp von Christine Fleischer
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„Blau, gischtiges Weiß, tiefes Schwarz, und immer wieder dominierendes Blau, in allen Varianten, zum Grün hin, aber auch erdiges Ocker und Orange als komplementäre Kontraste sind die herrschenden Farben auf ihren Acrylbildern. Minimalistisch und zum Teil Abstrakt beschreibt Sophie Cau ihre Träume von fernen Räumen am Meer, ihre déjà vues und die sich im Bewusstsein absetzenden Eindrücke von früher und jetzt, in denen Wirkliches und Imaginäres miteinander verknüpft sind. In Anbetracht eher kleinstädtischer Beschaulichkeit ihres jetzigen Wohnortes tut die Sehnsucht gut, weil sie Ferne und Nähe relativiert und unbewusst zueinander in Beziehung setzt. Dabei geht sie spielerisch mit Farben und Formen um und skizziert und entwirft sie wie Notate. Verschränkungen und Gitter zieren andere Arbeiten wirkungsvoll, weniger Schwarze Striche mit dem Pinsel, die gerade oder quer durch das Bild gehen. Strahlen die Großformate Ruhe und Stille aus, so sind die kleinen Tafelbilder und Blätterfolgen eher belebt und ephemer, vom Licht des Südens gezeugt.“

Heinz Weißflog aus dem Buch „Dresdner Künstler im Blick“, Gabriele Seitz, 2015

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